Technologie

KAIZUNO® stärkt Organisationen und ihre Menschen von innen.

Wer mit dem Auto verreist, legt ein Ziel fest. Das Navigationssystem bestimmt den Standort und schlägt passende Routen vor. Es berücksichtigt Hindernisse und hilft, sicher ans Ziel zu kommen. Die Menschen am Steuer entscheiden, welchen Weg sie nehmen.

Genauso unterstützt euch das digitale KAIZUNO-System.

Ein junges Paar sitzt angeschnallt im Auto. Die Fahrerin lenkt, ein Navigationsgerät unterstützt die gemeinsame Fahrt.

Das System hilft euch, fundiert zu entscheiden.

Das digitale KAIZUNO-System stellt passende Fragen zu eurem Vorhaben und bringt die Erfahrungen der Beteiligten zusammen. Die KI verbindet sie mit Fachwissen und gibt Anregungen für nächste Schritte. So gewinnt ihr ein gemeinsames Bild eurer Situation und könnt entscheiden, was ihr angeht.

So arbeitet ihr mit dem System.

Vorhaben durchdenken.

Ihr beschreibt eure Organisation und was ihr erreichen wollt. Ein passender Erfolgsweg — so nennen wir die geführte Reise durch die fünf Schritte — berücksichtigt die Menschen, auf die es für den Erfolg ankommt.

Erfahrungen bündeln.

Die Beteiligten bewerten Aussagen und ergänzen ihre Erfahrungen – im eigenen Tempo. Sie entscheiden selbst, welche Fragen sie beantworten und was sie beitragen. Wer möchte, erhält danach eine persönliche Auswertung mit Anregungen für den eigenen Alltag.

Entscheiden und umsetzen.

Die Berichte zeigen unterschiedliche Einschätzungen und mögliche Ursachen. Ihr besprecht die Empfehlungen, klärt offene Fragen und entscheidet gemeinsam über die nächsten Schritte.

Erst zusammen ergeben eure Erfahrungen das ganze Bild.

KI ist sehr gut darin, Wissen zusammenzuführen, Muster zu erkennen und neue Lösungswege anzuregen. Doch die KI weiss nicht, warum die Übergabe am Freitag hakt oder weshalb alle zuerst Sabine fragen. Dieses Wissen ist auf viele Menschen verteilt. Jeder sieht einen anderen Teil davon.

Ihr bringt eure Erfahrungen ein, hinterfragt die Auswertung und klärt, was die Ergebnisse für eure Arbeit bedeuten.

Einblick ins System · Ein fiktives Beispiel

Erkundet das System an einem Beispiel.

Erfahrene Servicekollegen gehen in den Ruhestand. Wie bleibt ihr Wissen für die nächsten Kollegen nutzbar? Begleitet ein fiktives Maschinenbauunternehmen von den ersten Fragen bis zu den Empfehlungen.

Einblick ins KAIZUNO-System · Fiktives Beispiel

Die fünf Schritte begleiten das Vorhaben

  1. Erfolg
    anstreben

    Servicewissen erhalten und Kunden verlässlich helfen.

  2. Beziehungen
    pflegen

    Servicekollegen und Instandhalter verstehen und einbeziehen.

  3. Ausgewogen
    planen

    Wissensübergabe, KI-Versuch und Tagesgeschäft abstimmen.

  4. Praktisch
    umsetzen

    Wissen weitergeben und im Service nutzbar machen.

  5. Erfolg
    sicherstellen

    Selbstständigkeit und Nutzen für Kunden überprüfen.

360 · ZukunftsentwicklungFiktives Beispiel

Der nächste schwierige Fall soll nicht wieder bei denselben Kollegen landen.

Eine Verpackungsanlage steht still. Der Fehler ist selten, die Maschine wurde mehrfach umgebaut. Wieder wird einer unserer erfahrensten Servicetechniker angerufen. Mehrere von ihnen gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand.

Wir wollen ihre Erfahrung rechtzeitig weitergeben. Neue Kollegen sollen Sicherheit gewinnen, und unsere Kunden sollen weiterhin verlässlich Hilfe bekommen. KI könnte helfen, vorhandenes Servicewissen leichter zu finden.

Deine Erfahrung zählt

Du siehst einen Teil unseres Alltags. Was gelingt? Wo fehlt Unterstützung? Was brauchen die Menschen, für die wir arbeiten? Deine Einschätzung hilft uns, ein gemeinsames Bild zu gewinnen.

So gehen wir vor

In der Schnellbewertung betrachten wir Ziele, persönliche Wahrnehmungen und unser gemeinsames Vorgehen. Die Vertiefung zeigt, was wir konkret tun und was uns weiterhelfen könnte.

Alle Angaben sind freiwillig. Die folgenden Ansichten zeigen einen zusammenhängenden Ausschnitt.

Vor dem Start

Noch Fragen?

Wie viel Zeit braucht unser Team?

Das hängt vom Vorhaben und der Tiefe der Bewertung ab. In die einmalige Einrichtung investiert ihr bewusst Zeit — doch das ist schon Arbeit am Vorhaben selbst: Was wollen wir erreichen? Wer gehört dazu? Diese Fragen müsstet ihr euch so oder so stellen. Jeder bewertet anschliessend im eigenen Tempo – zeitlich unabhängig voneinander und neben dem Tagesgeschäft.

Zeit braucht vor allem das Nachdenken über eure Situation. Dabei liefert das System allen Teilnehmern Inspirationen — und die Auswertung und die Berichte übernimmt es ganz. So könnt ihr gemeinsame Gespräche gezielt dafür nutzen, offene Punkte zu klären und nächste Schritte zu vereinbaren.

Wer sollte mitmachen?

Bezieht die Menschen ein, die das Thema aus dem Alltag kennen, davon betroffen sind oder für die Umsetzung gebraucht werden. Unterschiedliche Aufgaben und Erfahrungen helfen, ein vollständigeres Bild zu bekommen.

Nicht jeder muss alles beantworten. Jeder trägt dort bei, wo er etwas weiss und sich einbringen möchte. Eine Person koordiniert den Ablauf und lädt die Beteiligten ein — bei uns heisst sie «Reiseleitung». Das kann die Führung sein oder der Praktikant.

Wie steht es um den Datenschutz?

Es braucht keine vertraulichen Daten: Für die Beschreibung eurer Organisation genügen öffentliche Angaben, Geschäftsgeheimnisse oder Kundendaten sind nicht nötig. Ihr entscheidet selbst, was ihr eingebt.

Die Teamauswertung erfolgt nach Rollen. Persönliche Berichte gehören der jeweiligen Person. Und ihr seht immer auch die Originalantworten, aus denen die KI ihre Deutungen ableitet.

Speicherung, Berechnungen und PDF-Erstellung erfolgen verschlüsselt auf Servern in der Schweiz und in Europa. Eure Daten werden nicht für Vergleiche mit anderen Organisationen genutzt. Ihr könnt sie selbst löschen – einzeln oder vollständig. Und das Wichtigste passiert ohnehin ausserhalb von KAIZUNO: Euer Vorhaben setzt ihr bei euch um — in eurem Alltag, auf euren Systemen.

Aus der Praxis · Künstliche Intelligenz

Wie nutzt man KI sinnvoll? Am Beispiel von KAIZUNO.

KI verändert unser Leben — beim Schreiben, beim Suchen, bei der täglichen Arbeit. Die Frage ist längst nicht mehr, ob sie etwas kann, sondern wie man sie sinnvoll nutzt — und wofür man sie nicht nutzt. Übergreifende Studien zeigen: Fünf Fragen entscheiden, ob ein Betrieb mit KI erfolgreich ist.

Wie halten wir es selbst damit?

Robert Knop

«Ob KAIZUNO mit KI gelingt, zeigt ein einfacher Massstab: Menschen lösen ihre Themen selbst.»

Dr. Robert Knop · KAIZUNO
Die ganze Geschichte

Die KI hat uns selbst etwas überrumpelt. Angefangen haben wir vorher — da gab es noch kein ChatGPT. Das Vorgehen, das Buch, die Arbeit mit den Teams: Alles stand, und es ging auch ohne. Dann war die KI plötzlich da, und unsere erste Frage war nicht ‹Was kann die?›, sondern: Tut uns das gut — oder nicht? Es muss uns nutzen. Und es nutzte: Aus starren Fragebögen wurden individuelle Inspirationen. Die KI war von Anfang an ein Hilfsmittel, nie der Zweck. Den fünf Fragen mussten wir uns trotzdem stellen — wie jeder Betrieb.

1 · Welches Problem soll die KI bei uns lösen?

Die meisten Projekte scheitern laut den Studien genau hier: KI um der KI willen.

Unser Ziel stand lange vor aller KI fest. Die, die es am besten wissen, konnten nie einfach mitlösen — der Weg dahin war zu eng und zu schwer. Also: allen Know-how-Trägern die Chance geben, sich einzubringen und ihre Themen selbstbestimmt zu lösen — als Team. Betriebe von innen stärken.

Genauso wichtig war, was die KI bei uns nicht tun soll: das Denken. Unser erster Fehlversuch war, es ihr zu überlassen. Doch eine KI allein ist ein «stochastischer Papagei»: Sie plappert nach, was die meisten im Internet sagen. Für uns ein No-Go — euren Betrieb kennt sie nicht, und was die meisten sagen, ist nicht euer Massstab. Darum bleiben Inhalte und Entscheidungen bei den Menschen, und zu jeder Interpretation zeigen wir die Originaldaten, auf denen sie beruht.

2 · Was kaufen wir ein, was machen wir selbst?

Die Studien sind hier deutlich: Eingekaufte Speziallösungen gelingen rund doppelt so oft wie Eigenbau — am besten, wenn der Betrieb sein Fachwissen einbringt und der Partner die Technik.

Bei uns wurde es beides. Ein System wie KAIZUNO gab es nirgends zu kaufen — kein Anbieter hatte so etwas. Also haben wir die konkrete Anwendung selbst entwickelt — und dazugekauft, was Spezialisten besser können: die Technik darunter. Bewusst wenige Werkzeuge, und mit den Jahren wurden es weniger, nicht mehr. Jede Menge haben wir wieder rausgeworfen. Und manches davon tat weh: E-Learning-Module und Blog-Beiträge, die wir mühevoll von Hand geschrieben hatten, erstellt heute die KI. Geblieben ist, was keiner kaufen kann: das Wissen, Qualität zu beurteilen.

3 · Läuft sie in der täglichen Arbeit mit — oder daneben?

Die Studien zeigen: Ein Werkzeug neben der Arbeit wird ignoriert — die grösste Wirkung liegt in den unauffälligen Abläufen, nicht in den Vorzeige-Anwendungen.

KAIZUNO ist darum gebaut wie ein ERP-System: eine integrierte Lösung aus einem Guss, ein einziges tägliches Arbeitsinstrument — kein Flickenteppich. Und bewusst bleibt alles in einer Hand, statt bei tausend Diensten da draussen — vertrauliche Daten braucht KAIZUNO ohnehin keine. Das macht uns unabhängig: Wir können wachsen, die Infrastruktur wechseln, die KI-Modelle austauschen. Es läuft mitten im Erfolgsweg der Teams: ohne vorherige Schulung, von allein, mit fünf Teilnehmern so gut wie mit fünfhundert. Das klingt leicht — und war das Anspruchsvollste. Alle reden bei KI von ‹schnell›. Aber ein System, das von allein laufen soll, ohne dass jemand daneben sitzt, muss bis zum Ende durchdacht sein.

4 · Passt sich das Werkzeug dem Betrieb an — oder der Betrieb dem Werkzeug?

Die Studien nennen es die Lernlücke: Die meisten Werkzeuge verlangen, dass sich der Betrieb ihnen beugt — also legen die Leute sie wieder weg.

Wir wollten das Schweizer Taschenmesser: ein System, das sich uns und den Bedürfnissen der Kunden und Partner anpasst. Es spricht die Sprache des Betriebs — und taucht bei den Menschen ein neues Thema auf, folgt ihm die Lösung. Dass dieselbe Technik einmal hilft, Menschenleben zu schützen — im Erfolgsweg für den Brandschutz —, hätten wir damals nicht gedacht.

5 · Woran erkennen wir, ob es sich gelohnt hat?

Die Studien nennen als häufigsten Abbruchgrund nicht die Technik, sondern unklaren Nutzen — und unterschätzte Kosten.

Wir prüfen zweierlei. Technisch: Läuft es — von allein, ohne dass jemand eingreift? Fachlich: Sind die Kunden zufrieden — lösen die Menschen ihre Themen selbst? Dazu die Rechnung, die in KI-Projekten gern fehlt: Die Technik ändert sich dauernd, die Ansprüche auch. Modelle werden abgeschaltet. Und ein automatischer Helfer, ein «Agent», verbraucht in kurzer Zeit Millionen von Wörtern — jedes einzelne kostet. Einmal machte sich bei uns ein automatischer Ablauf selbständig: mehrere tausend Franken — auf unsere Kosten, nicht auf die unserer Kunden. Am Ende ist das hochkomplex — und sehen darf man davon nichts: Bis sich etwas einfach anfühlt, steckt darin mehr Arbeit, als der Bildschirm zeigt.

Fünf Fragen — und keine davon beantwortet euch eine KI. Wir haben sie uns selbst gestellt: Fehler gemacht, ausgemistet, Lehrgeld bezahlt. Die schönste Ironie: Heute nutzen Betriebe KAIZUNO, um die eigenen KI-Pläne zu klären — bevor das Lehrgeld fällig wird.

Was steht bei euch an?

Sprecht mit uns über euer Vorhaben — 30 Minuten, unverbindlich.
Ihr erzählt, was ansteht. Wir sagen euch, ob KAIZUNO passt oder nicht.

Dr. Christian Forstner

Dr. Christian Forstner

Für die fünf Schritte und ihre Anwendung in eurer Organisation.

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Murat Aydin

Murat Aydin

Für Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit. Gespräche auf Englisch.

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