Branchen

KAIZUNO® stärkt Organisationen und ihre Menschen von innen.

Ein Segelboot auf einem See braucht andere Instrumente als ein Kreuzfahrtschiff auf dem Atlantik. Auf beiden müssen Menschen den Kurs bestimmen, die Bedingungen einschätzen und sicher ans Ziel kommen.

Genauso unterscheiden sich eine Zahnarztpraxis und ein Klinikverbund. KAIZUNO bietet euch Lösungen, die zu eurer Branche und eurem Vorhaben passen.

Zwei Steuerstände: ein Segelboot mit Kompass auf einem See und ein grosses Schiff mit Radar und Navigationsanzeigen auf offenem Meer.

Euer Alltag bestimmt, worauf es ankommt.

Ihr kennt eure Kunden, die geltenden Vorgaben und die Zusammenarbeit im Betrieb. Dieses Wissen fliesst in euer Vorhaben ein. Bei Bedarf kommt Erfahrung aus dem Partnernetzwerk hinzu.

Unterschiedliche Arbeitswelten, konkrete Aufgaben.

Einblicke in Branchen, in denen KAIZUNO bereits angewendet wurde.

Industrie und Handwerk

Wenn Material fehlt oder Erfahrungswissen verloren geht, geraten Aufträge ins Stocken. Produktion, Einkauf und Service müssen zusammenarbeiten.

Aus unserer Praxis: ein Wasserstoffprojekt in der Automobilindustrie und ein familiengeführtes Elektrounternehmen.

Mobilität und Dienstleistungen

Kunden erwarten Verfügbarkeit. Fahrzeuge, Technik und Personal müssen zur richtigen Zeit einsatzbereit sein – auch wenn die Planung kurzfristig kippt.

Aus unserer Praxis: ein Mobilitätsdienstleister.

Gesundheit und Pflege

Jede Behandlung braucht das Zusammenspiel verschiedener Fachkräfte. Übergaben und klare Zuständigkeiten müssen unter Zeitdruck funktionieren.

Aus unserer Praxis: mehrere Kliniken und eine Zahnarztpraxis.

Für Dentalbranche und Pflege gibt es eigene Angebote: dentalbranche-gestalten.com und pflege-systematisch-entlasten.com.

Bildung und religiöse Einrichtungen

Angebote müssen zu den Lernenden passen und finanzierbar bleiben. In religiösen Einrichtungen prägt der Glaube das Selbstverständnis und die tägliche Arbeit.

Aus unserer Praxis: eine Volkshochschule (VHS), Qualitätsmanagement an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden und die christliche Bildungsstätte Ohrbeck.

Öffentliche Verwaltung

Gesetzliche Vorgaben und individuelle Lebenslagen treffen auf begrenzte Budgets. Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein und die Menschen erreichen, denen sie dienen.

Aus unserer Praxis: Organisationsentwicklung in mehreren Jobcentern.

Für Jobcenter in Deutschland, RAV in der Schweiz und AMS in Österreich gibt es ein eigenes Angebot: arbeitsmarkt-integration.com.

Finanzdienstleistungen

Kunden brauchen passende Beratung und verlässliche Entscheidungen. Wirtschaftlichkeit, Sorgfalt und regulatorische Vorgaben müssen im Alltag zusammenpassen.

Aus unserer Praxis: eine Volksbank, die Nachhaltigkeit vorleben will.

Aus der Praxis · OTH Amberg-Weiden

Eine Technische Hochschule, die Qualität grösser denkt.

Qualität ist an Universitäten und Hochschulen gut geregelt — von Bologna bis zum Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz. Doch der eigentliche Antrieb ist nicht die Pflicht: Jede Hochschule will profiliert und zukunftsfähig sein, im Wettbewerb um Studierende wie Mitarbeiter. Die Hürden dabei kennen alle, die Volluniversität wie die Technische Hochschule: Lehre, Verwaltung und Forschung arbeiten nebeneinander, das Wissen liegt in vielen Köpfen — und Qualität gilt schnell als Last neben dem Tagesgeschäft.

Wie bringt man eine ganze Hochschule zu einem gemeinsamen Qualitätsverständnis?

Wolfgang Renninger

«Mit dem Einsatz von KAIZUNO ist es unserer Hochschule erfolgreich gelungen, in einer gemeinsamen abteilungsübergreifenden Anstrengung aller Hochschulangehöriger eine abgestimmte Vision für ein strategisch ausgerichtetes Qualitätsverständnis zu schaffen.»

Prof. em. Dr. Wolfgang Renninger · Wissenschaftlicher Leiter Qualitätssicherung, OTH Amberg-Weiden
Die ganze Geschichte
Beteiligte des KAIZUNO-Projekts an der OTH Amberg-Weiden mit dem KAIZUNO-Buch

Die OTH Amberg-Weiden ist system-akkreditiert, ihre Qualitätsprozesse sind dokumentiert. Sie wollte den nächsten Schritt: aus einem System, das die Vorgaben erfüllt, eines machen, das die ganze Hochschule strategisch trägt. «Erfahrungsgemäß sind die akademischen Strukturen i. d. R. darauf noch unzureichend vorbereitet», sagt Prof. Renninger. Es brauche geeignete Vorgehensweisen und Werkzeuge, um aus gewachsenen Strukturen zu handlungsfähigen Lösungen zu kommen. Vor diesem Hintergrund entschied sich die OTH bewusst für KAIZUNO.

Über 50 Know-how-Träger aus drei Teams, vom Qualitätsmanagement über die Verwaltung bis zur Hochschulleitung, bewerteten ihre Hochschule entlang der fünf KAIZUNO-Schritte selbst, ganz im Sinne einer lernenden Organisation — über Themen von den Prozessen über die Digitalisierung bis zur Internationalisierung. So wurden «in kürzester Zeit auch über heterogene Gruppen hinweg» Potenziale sichtbar, mit konkreten Lösungsansätzen und Verbesserungsmassnahmen. Die KI unterstützte dabei «die Vollständigkeit und Objektivität der gefundenen Erkenntnisse».

In gemeinsamen Workshops führten die Teams ihre Ergebnisse anschliessend zusammen: Sie sahen die Perspektiven der jeweils anderen und erarbeiteten die Lösungen gemeinsam.

Das Ergebnis: eine abgestimmte Vision für ein strategisch ausgerichtetes Qualitätsverständnis, getragen von allen Hochschulangehörigen, und praxisnahe Handlungsempfehlungen für das Qualitätsmanagementsystem. Den Nutzen nennt Renninger «erheblich»: Er reicht von Lehre, Forschung und Transfer bis in Verwaltung und Management. Was blieb, ist kein weiterer Bericht für die Akte — sondern eine Organisation, die gemeinsam entschieden hat und handelt.

«Die schnelle und zuverlässige Umsetzung von Feedback, die Flexibilität bei Änderungen und die offene, respektvolle Kommunikation haben die Zusammenarbeit besonders angenehm gemacht.»

Alex Schmid und Sabine Märtin · im Namen des QM-Teams der OTH Amberg-Weiden
Aus der Praxis · Öffentliche Arbeitsvermittlung

Jobcenter, die sich aus eigener Kraft weiterentwickeln.

Kaum eine Behörde hat einen schwereren Auftrag: Jobcenter sichern Existenzen und bringen Menschen zurück in Arbeit — mit viel Geld, unter den Augen der Öffentlichkeit, und was die Politik beschliesst, setzen sie um. Allen sollen sie zugleich gerecht werden: Arbeitsuchenden, Arbeitgebern, den eigenen Leuten, den Entscheidern. Ein Spagat, jeden Tag — und immer wieder ändert eine Reform die Regeln. Doch Veränderung kommt meist von oben. Was das Team selbst sieht, fragt selten jemand.

Was aber wäre, wenn sich ein Jobcenter aus eigener Kraft weiterentwickelt?

Jobcenter Bayreuth Stadt

«KAIZUNO half unseren Jobcenter-Teams bei der Zukunftsentwicklung, ohne den Betrieb zu stören. Einfach, selbstständig — praktische Berichte und klare nächste Schritte.»

Eric Schaffrath · Barbara Limmer · Jürgen Bayer · Jobcenter Bayreuth Stadt
Die ganze Geschichte

In Bayern passiert genau das: Die Jobcenter Bayreuth Stadt, Ebersberg, Freising, Landkreis Starnberg, Regensburg und Weiden-Neustadt haben ihre Teams einbezogen — mitten im Spagat, neben dem Tagesgeschäft. Es werden mehr.

Jedes Team hat die eigene Arbeit von allen Seiten angeschaut — mit Fragen aus dem Alltag: Wie begleiten wir die, die alles digital erledigen, und die, die damit kämpfen? Wie dokumentieren wir so, dass andere weiterarbeiten können? Wie arbeiten wir besser zusammen — untereinander, mit der Stadt, mit den Arbeitgebern? Und schicken wir den Betrieben die Bewerber, die wirklich passen?

Wie eine solche Bewertung aussieht, zeigt eines der anderen Jobcenter — welches, behalten wir für uns. Es steckt mitten in der Umsetzung einer grossen Reform. Über 50 Mitarbeitende haben sich beteiligt, einzeln oder als Team. Alle Fragen waren freiwillig — und doch kamen über 7 500 Einschätzungen zusammen und mehr als 140 Rückmeldungen in eigenen Worten. Über 2 200-mal sah das Team eine Stärke, über 1 400-mal ein Potenzial.

Das KAIZUNO-System setzt diese Vielzahl wie ein Puzzle zusammen und verdichtet sie Schritt für Schritt nachvollziehbar zu einem ehrlichen Gesamtbild — eine Arbeit, die von Hand kaum zu leisten wäre. Es zeigt, was in vielen Organisationen unausgesprochen bleibt: wo das Team stark ist, wo es besser werden kann, was woran hängt — und wo es Dinge für sicher hält, ohne es zu wissen. Auch wo die Sichtweisen auseinandergehen, steht im Bericht. Sogar, welche Ergebnisse belastbar sind und welche mit Vorsicht zu lesen sind, sagt er offen.

Was uns besonders gefreut hat: wie engagiert sich die Mitarbeitenden eingebracht haben. Und wie viele echte Ansatzpunkte dabei herauskamen — konkret und aus dem eigenen Alltag.

Am Ende stehen keine allgemeinen Empfehlungen, sondern konkrete nächste Schritte, mit Nutzen und Aufwand. Das Team entscheidet selbst, was es wann anpackt. So entwickelt sich auch eine Behörde ehrlich und aus eigener Kraft weiter. Und die Aufgabe ist überall dieselbe — ob Jobcenter in Deutschland, AMS in Österreich oder RAV in der Schweiz.

Für uns bei KAIZUNO gehört diese Arbeit zu den wertvollsten: Was in einem Jobcenter besser wird, wirkt weiter — auf den Arbeitsmarkt und auf die Menschen, die auf diese Unterstützung angewiesen sind.

Für Jobcenter, RAV und AMS gibt es einen passenden Einstieg: eine Standortbestimmung im laufenden Betrieb.

Was steht bei euch an?

Sprecht mit uns über euer Vorhaben — 30 Minuten, unverbindlich.
Ihr erzählt, was ansteht. Wir sagen euch, ob KAIZUNO passt oder nicht.

Dr. Christian Forstner

Dr. Christian Forstner

Für die fünf Schritte und ihre Anwendung in eurer Organisation.

Termin vereinbaren
Murat Aydin

Murat Aydin

Für Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit. Gespräche auf Englisch.

Termin vereinbaren

Lieber schreiben? Zum Kontaktformular

Contact

What’s on your agenda?

Tell us about your initiative—30 minutes, no strings attached.
You tell us what’s coming up. We’ll tell you whether KAIZUNO is a fit—or not.

Prefer to write? Go to the contact form

Loading…